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Neue Schilder und ein Hochlager für Heu und Stroh

Es wurde Zeit! Viele Besucher des Naturschutz-Tierparks Görlitz interessieren sich für die besondere Kultur Tibets. Im tibetischen Dorf ist viel davon zu sehen. Jetzt endlich kann man auf dreisprachigen Schildern auch einmal die Bedeutung der Gebetsfahnen oder Gebetsmühlen nachlesen. Kurz und informativ geben sie Auskunft über die Entstehung des Mandalas im tibetischen Bauernhaus oder den Umgang mit der Getreidemühle. Ein dreiminütiger Film im Wohn-Schlafraum des tibetischen Bauernhauses erzählt von der Errichtung des tibetischen Dorfes im Tierpark.

Um für die tibetischen Haustiere Heu und Stroh so lagern zu können, dass auch die Zootierpfleger eine Arbeitserleiterung haben, entstand ein Hochlager im tibetischen Stil am Kamelhaus.


Das einzige tibetische Dorf außerhalb Tibets...

2005 wurde im Naturschutz-Tierpark Görlitz/ Zgorzelec der Grundstein für das einzige Tibetdorf Europas gelegt.

Mitarbeiter sind immer wieder auf das Dach der Welt nach Tibet gereist, haben fotografiert, vermessen, Arbeitern beim Bau von Gebäuden über die Schulter geschaut, bei lokalen Familien gelebt und bei der täglichen Arbeit geholfen um hier in Görlitz ein authentisches tibetisches Dorf nachzubauen. Was sehr gut gelungen ist, wie uns „echte" Tibeter immer wieder bestätigen. Typische tibetische Haus- und Wildtiere werden hier präsentiert. Zusätzlich zu Infotafeln gehen wir im Rahmen von Führungen und zu besonderen Anlässen noch weiter auf das Leben und die Kultur in Tibet ein.

 

Weitere tibetische Informationen:

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2012 | Das Tibetdorf wird besucherfreundlicher!

2012 war das Jahr der Umbaumaßnahmen im Tibetdorf. Die Besucher sollen die Möglichkeit bekommen, näher an den Haustieren Tibets zu sein. Jetzt können sie durch das Freigehege der Yaks, Kaschmirziegen und Kamele gehen und den Tieren außerdem beim Fressen aufs Maul schauen. Die Tröge für Heu, Stroh oder Grünfutter wurden besucherfreundlich gestellt.
Mit der Vergrößerung des Stachelschweingeheges und dem Bau eines Futtertisches für Stachelschweine werden sie tiergerecht, aber auch sehr besucherfreundlich präsentiert. Die normalerweise nachtaktiven Stachelschweine kommen bei Geräuschen auf den Futtertisch und suchen nach Eßbarem. Die Besucher stehen beim Fressen direkt vor den Tieren und können sich die Pfoten, Zähne und die unterschiedlichen Stachelarten aus der Nähe betrachten. Das ist ein unvergessliches Tiererlebnis.
AUßerdem leben seit 2012 6 Persische Kropfgazellen im ehemaligen Rehgehege.

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1-Stachelschweingehege    1-Stachelschwein-Frau 
     

2010 | Das tibetische Kleintierhaus wird eröffnet.

8. August 2010 | In den letzten 3 Jahren hat sich einige in diesem Areal verändert. Allein in der Vogelvoliere musste der Tierbesatz mehrmals verändert werden, weil der Marder sein Unwesen trieb. Von den zur Eröffnung gezeigten Tierarten wie  Klippentauben, Alpelkrähen und Blaue Ohrfasane blieben und die Tauben. Rotschnabelkittas und Königsfasane leben heute in der Voliere. Der 2012 vorgenommene Umbau zu einer Durchgangsvoliere erhöhte die Attraktivität für die Besucher.
Besonders erfreulich ist die Wiedehopf-Nachzucht. Ende Mai 2012 sind im östlichsten Tierpark Deutschlands erstmalig drei junge Wiedehopfe geschlüpft.

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DAs alte Schweinehaus wurde zum neuen Tibet - Klenitierhaus.
 

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Hier entsteht die Voliere für Wiedehopfe und Steinsperlinge.
 

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Das Ensemble der Vogelvolieren im Tibetdorf
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Nach dem Umbau der Voliere für Klippentauben, Alpenkrähen und Blauen Ohrfasanen zur Durchgangsvoliere können die Besucher den Tieren ganz nah sein. 
Königsfasan 
Königsfasan
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junge Wiedehopfe in ihrer Bruthöhle
     



2009 | Einweihung des tibetischen Wohnhauses

23. August 2009 | Es war ein angenehmer und ruhiger Nachmittag, der hoffentlich den etwa 500 Besuchern gefallen und auch einige Informationen über das "richtige/normale" Leben in Tibet vermittelt hat. Genau das wollen wir nämlich mit unserem Tibetdorfprojekt erreichen...

TibHaus   tibS nger
Band ffnung   Zeremonie
TibH-Einrichtung1   TibH-Einrichtung2
TibH-Einrichtung3   TibH-Einrichtung4



... Und wie wir jetzt erfahren haben, ist dies offenbar einmalig, denn sonst wird außerhalb Tibets in der Regel über Menschenrechtsprobleme, Politik oder die buddhistische Religion berichtet. Eine solch authentische und deshalb hoffentlich besonders anregende bzw. zu Aktionen führende Darstellung des tibetischen Alltages scheint es andernorts nicht zu geben.

 

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Sehr lang ist es her, dass wir über den Fortgang unseres Tibetdorfprojektes berichtet haben. Die letzte Information kam im Sommer letzten Jahres. Seitdem haben wir aber nicht geschlafen, sondern fleißig weiter gearbeitet.

Im April 2008 konnten unsere Stachelschweine in ihr neues Zuhause umziehen, in die Ruine eines tibetischen Hauses. Sie leben jetzt sozusagen am Rande des Dorfes. Offenbar gefällt es ihnen dort, denn sie können richtig buddeln und in einem beheizten Haus schlafen. Außerdem hören sie Gebetsfahnen im Wind wehen, die Gebetsmühlen quietschen, die wir in der Nähe ihres Geheges aufgebaut haben und auch die neuen Streifen- und Rostgänse (s. Abb. oben) nebenan schnattern.

Seit dem Sommer diesen Jahres wird das nächste Gebäude errichtet, wieder ein Bauernhaus im Stile der Region Dartsedo in Kham. Das Erdgeschoss ist im Rohbau fertig gestellt, die Zwischendecke gelegt und die ersten Steine der Mauern des Obergeschosses gesetzt. 2009 wollen wir Einweihung feiern, allerdings gibt es bis dahin noch viel zu tun. Die Fußböden müssen noch mit Lehm bzw. Dielung belegt und die Wände gestrichen werden. Das können wir in bewährter Weise selbst schaffen. Allerdings haben wir Probleme, die Ausstattung mit Möbeln und Hausrat zu realisieren. In diesem Haus sollen nämlich keine Tiere dauerhaft wohnen, sondern unsere Besucher erfahren, wie das Wohnzimmer und die Küche eines tibetischen Bauernhauses aussehen – mit allem „Drum und Dran“. Um  auch dies authentisch umsetzen zu können, suchen wir jetzt (keine antiken!) Möbel, Kisten, Teppiche, Thankas, Butterlampen, ein Butterfass, Kochtöpfe, Pfannen, Schöpfkellen, Teekessel, ein Butterteefass, Teeschalen etc. Wir sind für jede Spende dankbar und für jedes (kostengünstige) Angebot offen.

Schauen Sie sich die nachfolgenden Bilder an, und Sie bekommen einen bildlichen Eindruck von dem eben berichteten.

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2007

Am 18. August 2007 haben wir unseren 50. Geburtstag gefeiert. Dabei konnten wir bzw. unsere Kamele eines der schönsten Geburtstagsgeschenke des Jahres entgegennehmen: Das neue Kamelhaus mit Gehege. Da dieses Haus zu unserem Tibetdorf gehört, war die Feier natürlich tibetisch geprägt. Vor einem solchen Ereignis gibt es immer noch viel zu tun. Ein Gruppenfoto mit unserer Mannschaft, die am Bau beteiligt waren, musste geschossen werden. Das Haus selbst und die Gebetsmühle wurde von unserem Geshela mit Gebetsfahnen und Mantras bestückt...

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    ... und unsere tibetischen Freunde kochten ganz leckere Momos. 
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Schließlich konnten am Nachmittag Landrat Bernd Lange (im Bild) und Oberbürgermeister Joachim Paulick auf den Kamelen in das neue Gehege reiten – einmal eine andere Form des Eröffnungszeremoniells, das Geshe Nawang Thapke dann mit einer buddhistischen Zeremonie ergänzte.
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Ein Kulturprogramm mit tibetischen Künstlern aus Dublin (Lobsang Dhargye) und Berlin (Dundup Yangthar und Tsering Kyi), eine Vorführung der Arbeit mit unseren Yaks, Angebote mit tibetischem Kunsthandwerk, tibetisches Drucken und die Herstellung von Tsamba gehörten genauso zum Fest wie das Ingangsetzen der Gebetsmühle und das kleine Pferdefestival auf der Festwiese neben einem tibetischen Zelt.
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Gelassen und zufrieden verfolgten unsere Kamele das ganze Geschehen.  

 

Wetter-Frosch

 

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