31.03.2016 Juchuuuu, heute ist Storch Nr. 1 im Tierpark eingetroffen. Einen Tag früher als vergangenes Jahr.

02.04.2016 Und heute erschien Nr. 2. Ob es sich um unser altes Paar handelt, wissen wir noch nicht. Da es im vergangenen Jahr Streit um den Horst gab, haben wir in diesem Jahr noch eine weitere Storchennisthilfe gebaut. Diese wird ihren Platz auf dem Dach des Bauernstalles finden. Vielleicht werden wir dann zukünftig 2 Paaren bei der Aufzucht ihrer Jungen zuschauen dürfen.

04.04.2016 Der Frühling ist da! Die sprichwörtlichen Frühlingsgefühle machen offensichtlich auch vor Adebar nicht halt, denn kurz nach der Ankunft gehts schon richtig zur Sache. Ein engagierter Storchenhorstbeobachter hat uns Bilder der sich paarenden Störche geschickt. 

08.04.2016 Unsere Störche haben nicht nur Frühlingsgefühle, sondern sind auch hart bei der Arbeit: Der Horst muss schließlich ausgebessert und erweitert werden - dazu werden eifrig verschiedene Zweige gesucht, herbeigeschafft und eingebaut.

14.04.2016 Es ist soweit - das erste Ei ist gelegt!

16.04.2016 .... und heute lag Ei Nr. 2 im Nest !

18.04.2016 .... und brav nach Plan kam heut auch  Nr.3 dazu! Parallel wird noch immer Nistmaterial herbeigeschafft und an jeder Nest - Ecke ein wenig ausgepolstert.

20.04.2016 EIEIEI, das ist ja bilderbuchmäßig! Heute früh lag Ei Nr. 4 im Horst. Vermutlich ist das Gelege nun komplett. Wir sind uns nun sicher, dass unser jahrelanger männlicher Dauerbrutstorch nicht Bestandteil des diesjährigen Brutpaares ist. Vermutlich brütet dieses Jahr das Paar, welches sich im vergangenen Jahr den Horst erkämpft hat, leider ein wenig spät, denn eine Brut gab es 2015 nicht.

25.04.2016  Während unser wildes Storchenpaar noch einige Brutwochen vor sich hat, ist bei uns in der Brüterei das erste Storchenküken bereits geschlüpft. Woher das kommt? Unsere Bodenstörche wollen zwar aber dürfen nicht brüten. Der Hintergrund: wir müssen unsere Tierparkstörche jeden Abend einsprerren, damit sie nicht vom Fuchs geholt werden. Dort ist das Platzangebot allerdings zu gering für ein brütendes Paar plus der Nachtschläfer. Die Störche werden um ihr Nest herum territorial,was zu Raufereien und Stress führen würde. Um das zu unterbinden, haben wir die Eier gesammelt und im Brutapparat erbrütet und nun VOILA: Küken Nr.1!

03.05.2016 Ja, wer glaubt es denn, aus den vermeintlich "tauben" Storcheneiern in unserer Brüterei ist nun ein weiteres Küken geschlüpft! Nr.1 entwickelt sich übrigens prächtig. Es ist bereits umgezogen in ein größeres Nest und wird sich sicherlich bald über sein Geschwisterchen freuen.

13.05.2016 Noch wird fleissig gebrütet, aber ab morgen sollten die Küken beginnen zu schlüpfen. Die vier Wochen Brutzeit sind dann um! In der tierparkeigenen Brüterei erfreuen sich mittlerweile 4 Küken bester Gesundheit.

16.05.2016 Na, Familie Storch macht es spannend. Noch haben wir kein Küken im Horst beobachten können, dafür ist in unserer Brüterei Nr. 5 geschlüpft. Diese 5 Jungstörche werden, sobald sie flügge sind, ausgewildert werden.

17.05.2016 Mit der Ruhe auf dem Storchenhorst ist es nun vorbei, das erste Küken ist geschlüpft! Die Mitteilung bekamen wir übrigens von einer aufmerksamen Web Cam Beobachterin. Weiter so!

19.05.2016 Nr.1 ist nun kein Einzelkind mehr. Nr. 2 ist geschlüpft und das nächste Ei ist ebenfalls   angepickt! Den Storcheneltern steht nun eine arbeitsreiche Zeit bevor, aber wir unterstützen sie! Unsere Tierpfleger bieten ihnen regelmäßig Futter an. Was sie allerdings noch nicht annehmen.

20.05.2016 Nun ist auch Nummer 3 geschlüpft....

22.05.2016 Wie schön Mutter Storch ihre Küken vor dem plötzlichen Sommer sprich den Sonnenstrahlen schützt....

23.05.2016 Die Familienplanung ist abgeschlossen. Es wird bei den 3 Küken bleiben. Das verbliebene Ei liegt zwar noch im Nest, hätte aber schon schlüpfen müssen. Jetzt heisst es Daumen drücken, dass es in den nächsten Wochen keine Wetterstürze oder langanhaltende Kälte- oder Nässeperioden gibt. Futtermangel ist für unsere Störche kein Thema, denn für Nachschub wird seitens der Pfleger gesorgt. Noch wurde diese Quelle allerdings nicht entdeckt oder schlichtweg ignoriert....

29.05.2016 Es ist doch immer wieder erstaunlich wie schnell die Küken wachsen! Und das nicht nur auf dem Horst sondern auch in unserer Aufzuchtstation. Die ersten 2 sind schon keine Küken mehr, sondern eher Storchenteenager und mittlerweile schon in eine Voliere umgezogen. Die 3 anderen können in unserem Schauraum des Bauernhofes ganz nah erlebt werden. 3 mal täglich werden sie öffentlich gefüttert! Und wer uns bei unseren Naturschutzbemühungen unterstützen möchte kann dieses gern durch unsere aktuelle Kampagne:

Helfen Sie uns bei der Auswilderung dieser Jungstörche -

werden Sie Exklusiv-Pate und erleben Sie die Freilassung hautnah mit!

Informationen unter: 03581/6693000 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

04.06.2016 Toll, wie sich die Storcheneltern um ihren Nachwuchs kümmern: das, was wärmt, kühlt auch, nämlich das elterliche Gefieder. Bei der momentane Hitze wird der Nachwuchs schön beschattet. Die 3 jüngeren Storchenküken aus unserer Handaufzucht sind nun ihren 2 älteren Geschwistern in die Voliere gefolgt. Damit unsere Besucher auch weiterhin an der Entwicklung der 3 teilnehmen können, haben wir eine "back stage" Voliere so umgebaut, dass sie auch für unsere Besucher einsehbar ist. Weiterhin suchen wir nach Paten siehe oben!

06.06.2016 Traurige Nachrichten von den Villastörchen: Eines der Jungtiere ist leider verstorben. Äußerlich sind keinerlei Verletzungen oder Krankheitsanzeichen erkennbar, daher muss jetzt eine genauere Untersuchung zeigen, warum das Junge nicht mehr lebt. In ungefähr einer Woche wissen wir hoffentlich mehr....

15.06.2016 Nun kam der Befund über die Todesursache des Jungstorches: Nierenversagen! Was allerdings dazu geführt haben könnte, wird ein Rätzel bleiben. Die Storcheneltern haben also nicht willkürlich eine Jungtier aus dem Nest geworfen, sondern um potentielle Gefahren in Form von Krankheiten oä vorzubeugen, einen möglichen Gefahrenherd für die anderen Küken eliminiert.
Diese 2 sind putzmunter, obwohl ihnen die häufigen Regenschauer nicht gefallen. Hoffentlich gibt es immer wieder Schönwetterperioden zwischen den Schauern, damit die Jungstörche wieder trocknen können, denn zuviel Regen kann zu Unterkühlungen und Infektionen führen. - Den 5 in unserer Aufzuchtsstaion geht es übrigens blendend!

Nachdem es den ganzen Vormittag wie aus Eimern schüttete und die Storcheneltern offensichtlich unterwegs waren auf Nahrungssuche, haben wir uns mittags entschlossen, die völlig durchnässten, zitternden Jungstörche vorrübergehend aus dem Nest zu nehmen um sie zu trocknen. Gegen 15.00 hörte der Regen auf, die jungen Störche waren unter der Rotllichtbesonnung auch wieder getrocknet und so konnten sie wieder zurück in den mit frischem Stroh bestückten Horst. Bleibt zu hoffen, dass der Dauerregen für heute sein Ende gefunden hat...

30.06.2016 Sie sehen ein wenig aus wie begossene Pudel, da es aber nicht kalt ist, geht es den 2 heranwachseneden Störchen trotz alledem gut. Die Eltern müssen auch nicht weit fliegen, um Futter heranzuschaffen.

10.07.2016 Heute haben wir unsere handaufgezogenen Störche beringen lassen. Von den Villastörchen konnten wir nur einen beringen, da sie sich nicht wie erhofft abgeduckt haben sondern aufstanden und einer sogar vom Nest geflogen ist. Wir konnten ihn zum Glück einfangen, beringen und wieder auf den Horst setzen, haben den anderen zu seinem Schutz in Ruhe gelassen.

20.07.2016 So schnell wird Storch flügge. Unsere 2 jungen Villastörche unternehmen mittlerweile Trainingsflüge vom heimischen Horst. Kommen aber noch immer zurück. Einige Landungen sind  sogar auf unserer Storchenwiese beobachtet worden. Die 5 handaufgezogenen Störchensprösslinge haben sich ebenfalls hervorragend entwickelt. Anfang nächster Woche werden 2 davon im Biosphärenreservat ausgewildert.

25.07.2016 So das wäre geschafft! Gustav und Hilde wurden heute erfolgreich im Biosphärenreservat ausgewildert. Die Ranger vor Ort werden die nächsten Tage und Wochen noch ein Auge auf die Zwei werfen. Futter haben die Tierparkmitarbeiter auch etwas dagelassen. Ist es doch wie der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser: Von der behüteten Tierparkumgebung in die fremde Freiheit, wo nicht nur das Fliegen und die Feindvermeidung geübt werden müssen, sondern vor allem auch die Futtersuche und die Wahl der richtigen Nahrungsorganismen. Drücken wir ihnen die Daumen!!

02.08.2016 Die Eintragungen im Storchentagebuch werden immer weniger, genauso wie die Besuche der Jungstörche auf dem elterlichen Horst. Den ersten 2 freigelassenen Störchen geht es gut. Sie verbringen ihre Nächte auf dem Dachfirst des "Hauses der 1000 Teiche" in Wartha.

Vor 2 Tagen haben wir einen weiteren Jungstorch in unserer Wildtierauffangstation aufnehmen müssen. Dieser Vogel hat eine schon ältere  Verletzung am Handwurzelgelenk. Wir hoffen auch diesen Storch zusammen mit den 3 verbliebenen Handaufgezogenen in der kommenden Woche im Biosphärenreservat auswildern zu können.

09.08.2016 Gestern wurden nun auch die 3 verbliebenen handaufgezogenen Jungstörche im Biosphärenreservat Oberlausitzer Teichlandschaft erfolgreich ausgewildert. Weniger erfolgreich war der Versuch den gehandicapten Jungstorch frei zulassen. Nach einer kurzen Runde wollte er nicht mehr fliegen und ist zunächst im Biosphärenreservat in einer Grossvoliere untergebracht worden. In einer Wochen starten wir einen weiteren Versuch. Sollte auch der missglücken müßte dieser Vogel zumindest über Winter im Tierpark verbleiben.

Die Villastörche sind nun auch (fast) weg. Sie lassen sich nur äusserst sporadisch auf dem Horst blicken. Aus dem Grund beenden wir die Storchen Live - Schaltung für dieses Jahr und schwenken in die Pandahöhle, wo nun viel mehr los ist....

Liebe Storchentagebuchfans und Storchen Webcam LIVE Beobachter. Vielen Dank für die rege Teilnahme, die vielen Zusendungen und Informationen die Geschehnisse unsere Storchenfamilie betreffend. Wir freuen uns sehr darüber. Aufgrund der Vielzahl der Meldungen können wir leider nicht alle persönlich beantworten. Dafür bitte ich um Ihr Verständnis. Aber schön weiter so!

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Alles auf Abflug!

Im Storchenkindergarten der Wildtierauffangstation des Naturschutz Tierparks Görlitz- Zgorzelec geht’s turbulent zu.
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